CCC: BigBrother Award 2012


Traditionell hier wieder der Link zu den letzten BigBrother Awards 2012

http://www.bigbrotherawards.de/2012

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Malware: Drive-by-Spam – die Gefahr lauert in der HTML Mail


Im Moment gibt es jede Menge neue Malware in Emails. Es handelt sich dabei um HTML Emails, bei denen kein Anhang geöffnet werden um den Virus zu aktivieren.

Das alleinige öffnen der Email reicht aus und schon kann der Virus unter Umständen ungehindert weiteren Schadcode nachladen.

  • Schutz: keine HTML Emails öffnen (evtl. lässt sich die Ansicht der Emails im Emailprogramm generell auf Textformat umstellen)
  • Firewall so konfigurieren, dass der Email Client nur mit den – für den Emailverkehr notwendigen – Ports und Servern Kontakt aufnehmen kann.
  • Spamfilter aktivieren
  • Virenscanner aktuell halten
  • Aktuelle Sicherheitsupdates für den Emailclient installieren
  • Vorsicht beim Öffnen von Anhängen (auch pdf und Bild Dateien können Viren enthalten !!!!)

Anonymous: nazi-leaks.net wieder online


Die Seite nazi-leaks.net der Hackergruppe Anonymous, die sich damit beschäftigt, vermeintliche NPD Spender und Funktionäre zu entlarven ist wieder online.

Allerdings steht die Aktion durchaus auch in der Kritik, denn durch die Veröffentlichung geheimer Daten und auch Adressen bis hin zu Emailadressen, Usernamen und Passwörtern, könnte auch der Verdacht auf Aussteiger und ehemalige NPD Mitglieder bzw. Förderer fallen.

Was das für die Betroffenen bedeuten kann ist noch nicht absehbar.

Es bleibt spannend.

Datenschutz: Kinderportale halten sich selten an den Datenschutz


Eine Untersuchung von Kinderportalen zeigt – wie erwartet – auf Datenschutz wird auch oft bei Kinderportalen gepfiffen.

Wieder einmal mehr sollte sich jeder Nutzer UND VOR ALLEM DIE ELTERN ! mal wieder fragen, wie können immer mehr Inhalten und Software „kostenlos“ angeboten werden (womit wir auch wieder bei Skype und Google wären 😉 )? Wer liest denn überhaupt noch AGB’s oder macht sich Gedanken über die Sicherheit der Daten im Internet?

Ich wünsche mir persönlich für 2012, dass die Benutzer des Internets wieder Ihren gesunden Menschenverstand einsetzen und sich nicht von offensichtlich falschen Informationen und Angeboten leiten lassen.

Anonymous: Der Hack zeigt auch wieder Datenschutzlücken auf


Die letzten Hacks der Anonymous Gruppe haben wieder einmal mehr gezeigt: Datenschutz im Netz der Netze gibt es nicht und wird es nie geben!

Da helfen auch keine Versprechen wie z.B. hier zu sehen – ein Banner auf der Webshopseite der ebenfalls gehackten Firma Thor Steinar :

Denn trotz dieser „Versprechen“ wurden Kundendaten durch Anonymous in’s Netz gestellt, die aus der Datenbank des Webshops stammen dürften. So z.B. Namen, Emailadressen und dazugehörige Adressen der Kunden.

Cloud: ein Modewort – eine Seifenblase?


Nach wie vor werben die großen Internet- und Softwarekonzerne mit dem doch so neuen Angeboten in der Cloud. Nun ja zumindest in Deutschland.
Dabei werben Sie mit Kostensenkungen in utopischer Höhe, schnellerem Service. Jeder der die Branche kennt weiß, dass das ein Traum war und bleibt.

Wenn man allein auf die Datenpannen und Ausfälle im Jahr 2010/2011 in den größten Clouds zurückblickt, dann spricht das Bände.

Auch ein sehr schönes und bei so manchem Manager, der nur auf die Zahlen schaut, gern genommenes Argument: Man könne sich dann die „teuren“ Fachkräfte sparen.
Gartner hat nun aber herausgefunden, dass die Cloud bereits wieder am sterben ist. Was also wird das Jahr 2012 für die Kunden neues bringen.
Werden sich die Konzernen wieder auf das eigentliche IT Geschäft konzentrieren?
Wahrscheinlich nein, denn mit den zentralen Lösungen, die eine große Masse an Kunden binden soll, kann jede Menge Geld verdient werden.

Dabei ist doch alles so einfach.
Realistisch gesehen kann jede Firma – auch ein Mittelständler – mit wenig Aufwand eine eigene private Cloud integrieren.

Und das dafür nötige Fachwissen bringen die meisten IT Administratoren dann nachweislich mit.
Man hat dabei noch den Vorteil die Daten sicher im eigenen RZ zu verwalten, anstatt immer zu hoffen, dass die Daten dann nicht doch in Asien auf billigerem Storage liegen.
Die Folgekosten und -probleme sind allein in dieser Hinsicht nicht absehbar. Werden aber gerne ignoriert.

DeMail ist tod


Nach langem hin und her und Versuchen der Regierung einen halbherzigen Emaildienst für alle Bürger anzubieten, kann man wohl jetzt sagen: DeMail ist tod.
Das heißt: keiner nutzt es, keiner will es, keiner brauch das.
Noch dazu wenn man bedenkt, dass die Verschlüsselung nur bis zum Server realisiert werden sollte, dann kann man darüber doch nur lachen.

Ich möchte nicht wissen, wieviel Steuergeld dafür wieder aus dem Fenster geschmissen wurde!

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