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sicheres Instant Messaging mit jabber (Update)


Wer will heute schon gern auf Instant Messaging oder umgangssprachlich das chatten verzichten? Aber leider wird dabei oft auf die Sicherheit vergessen! Viele Benutzer von Messaging Clients ignorieren (bzw. unterstützen) sogar die zweifelhaften AGB’s bzw. EULAs. In diesen findet man aber oft Absätze die klar aussagen, daß mit den übertragenen Daten so gut wie alles gemacht werden darf! Das bedeutet, die Anbieter dürfen Daten weitergeben und auswerten – z.B. zu Werbezwecken etc. Vom Mitlesen mal ganz abgesehen. Wo bleibt da die Privatsphere? Ganz einfach – es gibt keine!
Ja und dann kommt noch dazu, daß IM’s wie Skype im Verdacht stehen die peer-to-peer Verschlüsselung doch nicht sicher implementiert zu haben.
Genau hier kommt nun ein geniales System in’s Spiel – jabber. Bei Jabber handelt es sich um eine sehr sichere Möglichkeit Instant Messaging zu betreiben, da die komplette Kommunikation verschlüsselt erfolgen kann (je nach Wunsch des Benutzers).
Jabber ist ausserdem standartisiert – nicht so wie ICQ, Skype, MSN etc. Deshalb erfreut sich das Jabber Protokoll auch immer größerer Beliebtheit. So haben z.B. auch Freenet und gmx etc. Jabber Clients und Server im Angebot.
Ein großer Vorteil ist z.B. daß es bei Jabber auch vollkommen uninteressant ist, bei welchem Jabber Server man sich anmeldet. Die Kommunikation erfolgt Anbieterunabhängig. So kann auch ein gmx Benutzer mit einem Freenet Benutzer über Jabber kommunizieren usw.

Hier gibt es reichlich Links zu freien jabber Clients:

Freie Jabber Server finden sich jede Menge im Netz der Netze. einer davon könnte z.B. jabber.org sein. Dort kann man sich dann (je nach Client – PSI z.B. kann das) direkt über die Software einen Account anlegen.

Mein Favorit derzeit ist der PSI Client. Dieser kann hier heruntergeladen werden.
Das schöne daran – er ist OpenSource und läuft auf nahezu allen Betriebssystemen. Ausserdem unterstütz er gnupg – was für die Verschlüsselung einfach der Standard ist.
Ich würde aus Sicherheitsgründen auf das Portforwarding für den Filetransfer verzichten. Damit ist auch kein direkter Zugriff von aussen möglich. Dennoch gilt natürlich auch hier: Vorsicht walten lassen! Instant Messenger werden immer wieder gern zum Ausspionieren von PCs hergenommen 😉

NightFighter

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